Gerd Weisbach, ein wohlhabender Mittsechziger, ist tot in seiner Villa aufgefunden worden. Der Geruch von Bittermandel lässt keinen Zweifel: Der Mann starb durch Zyankali. Das hochpotente Gift war in Weisbachs Medizin gemischt. Selbstmord oder Mord? Es spricht einiges dafür, dass sich Weisbach aus freien Stücken das Leben genommen hat, denn: Es gibt keine Anzeichen einer Gewalttat. Außerdem war Weisbach unheilbar an Krebs erkrankt. Zögernd nehmen die beiden Kriminalkommissare Schenk und Max Ballauf die Ermittlungen auf. Die Frau des Toten, Evelyn Weisbach, lebt von ihrem Mann getrennt im Ausland. Sie scheint ebenso aufrichtig über den Verlust ihres Mannes zu trauern wie dessen Geliebte Marion Grimm. Und doch profitieren beide Frauen finanziell vom Tod des Vermögenden. Ein Vorfall aus der Vergangenheit führt die Kölner Fahnder zu weiteren Verdächtigen: Vor Jahren verletzte Weisbach bei einem Unfall einen Motorradfahrer. Axel Nehls ist seitdem querschnittsgelähmt, und seine Frau Dagmar war vor kurzem als Mitarbeiterin eines Partyservice in Weisbachs Haus. Mord aus Rache? Ballauf und Schenk sind überzeugt, dass das Rätsel um Weisbachs Tod nur gelöst werden kann, wenn Herkunft und Verbreitung des tödlichen Pulvers geklärt sind. Zumal sich die Fälle von Zyankalivergiftungen an todkranken Menschen häufen. Nehls Pfleger Martin Lotz bringt die Kommissare auf eine heiße Spur. Er gesteht, Adressen von sterbewilligen Patienten gegen Provision an einen Unbekannten zu vermitteln. Organisierte Sterbehilfe als lukratives Geschäft! Ist Weisbach doch freiwillig gestorben? Freddy Schenk treibt den Fall auf riskante Weise voran: Er beschließt, seine Großmutter für eine "Bestellung" einzuspannen...