Der jungen, krebskranken Jela weicht der personifizierte Tod nicht von der Seite. Jela steht auf seiner Liste ganz oben. Allerdings hatt sich Gevatter Tod seinen Job leichter vorgestellt und als er sich auch noch in die Schöne verliebt, hat er an seiner Arbeit keine Freude mehr. Außerdem hat die temperamentvolle Jela noch viel zu erledigen ...

Dank des brillant aufspielenden Christoph Maria Herbst als gelangweilter Sensenmann inszenierte Oscar-Preisträger Jochen Alexander Freydank ("Spielzeugland", "Tatort - Heimatfront") das ernste Thema recht locker und unterhaltsam. Nach dem Drehbuch von Monika Peetz ("Die Dienstagsfrauen", "Die Rebellin") in Szene gesetzt, ist hier Emma Schweiger ("Kokowääh"), Tochter von Til Schweiger, in ihrer ersten TV-Hauptrolle zu bewundern. Witzig: der Kurzauftritt von Uwe Ochsenknecht als Großkotz, der direkt zu Beginn vom Tod abgeholt wird.