Mimt den sympathischen Juden: Moritz Bleibtreu

Mein bester Feind

KINOSTART: 01.09.2011 • Tragikomödie • Österreich, Luxemburg (2011) • 105 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Mein bester Feind
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Österreich, Luxemburg
Laufzeit
105 Minuten
Schnitt

Der Arbeiter Rudi wurde bei der Familie des Wiener Galeristen Kaufmann groß und Victor, der Sohn der Kaufmanns, ist Rudis bester Freund, auch wenn er ihn stets um seine Herkunft beneidet hat und auch heimlich dessen Freundin liebt. Doch jetzt, 1938, sieht Rudi seine Chance im aufkommenden Nationalsozialismus. Denn die Kaufmanns sind Juden und damit Feinde des deutschen Volkes. Schließlich verrät Rudi sogar den Nazis ein heikles Geheimnis der Kaufmanns. Denn die besitzen einen echten Michelangelo. Das Bild kommt den Nazis im Politgeschäft mit Mussolini gerade Recht und wird beschlagnahmt. Doch es handelt sich nicht um das Original. Die Kaufmanns landen im KZ und erst als der Schwindel auffliegt will man mit Victor wieder ins Geschäft kommen ...

Wolfgang Murnberger ("Silentium", "Der Knochenmann") konnte die angeblich wahre Geschichte nur zeitweise packend wiedergeben. Zu oft wirkt das Ganze angesichts des Holocaust zu billig und zu sehr wie Kasperl-Theater. Zudem wirken die Nazis hier eher dämlich als bedrohlich. Was als Farce gedacht war, funktioniert leider selten. Schade!

Foto: Neue Visionen

Darsteller
Marthe Keller
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Udo Samel
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Schauspielerin Ursula Strauss.
Ursula Strauss
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Gibt - trotz seiner Vielseitigkeit - oft den Bösewicht: Uwe Bohm
Uwe Bohm
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