Als im Eislaufstadion der ehemalige Leistungssportler, Trainer und Preisrichter Stefan Müller erfroren aufgefunden wird, entdecken die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk bei ihren Ermittlungen, das das Opfer nicht nur Freunde hatte. So gab es etwa Gerüchte, dass Müller als Preisrichter parteiisch gewertet haben soll, er in eine Dopingaffäre verwickelt gewesen sei und Minderjährige sexuell missbraucht haben soll. Können dies Motive für die Tat gewesen sein, denn Müller wurde niedergeschlagen und hilflos auf der Eisfläche zurückgelassen ...

Nach "Tatort - Mutterliebe" war dies die zweite "Tatort"-Episode, die Regisseur Züli Aladag ("Wut", "Bloch - Tod eines Freundes") mit dem dem Kölner Ermittler-Duo verwirklichte. "Erfroren" ist zwar solide gespielt und spannend inszeniert, doch das Drehbuchduo Patrick Gurris ("Das Leben der Philosophen", "Heimatfilm!") und Stephan Brüggenthies ("Tatort - Das Mädchen Galina") schnitt hier zu viele soziale Problemstellungen an, um gänzlich zu überzeugen. Fazit: Hier wäre weniger wieder einmal mehr gewesen!

Foto: NDR/WDR/Michael Boehme