Als im Nachtzug aus Warschau eine blutüberströmte Leiche mit Schusswunde gefunden wird, muss Conny Mey ihre morgendliche Jogging-Runde abbrechen. Am Bahnhof erwartet sie schon ihr Kollege Frank Steier, der nach einer Stichverletzung eben erst aus der Reha entlassen wurde. Es scheint sich um einen Raubmord zu handeln, ein Verdächtiger flüchtete, als die Polizei am Bahnhof eintraf. Der Tote ist der ehemalige Bundeswehr-Sanitäter Rüdiger Lange, der wegen Medikamentenmissbrauchs entlassen wurde. Schnell haben Steier und Mey auch die Identität des flüchtigen Verdächtigen herausgefunden: Es handelt sich um Stanislav Kilic, den mit dem Toten in Afghanistan an krummen Geschäften beteiligt war ...

Nach "Tatort - Eine bessere Welt" ist dies der zweite Fall des Frankfurter Ermittler-Duos alias Joachim Król und Nina Kunzendorf. Regisseur und Drehbuchautor Lars Kraume setzte auch diesen Fall in Szene und verarbeitet eine wahre Geschichte, die der Kriminalkommissar und "Tatort"-Analytiker Axel Petermann in seinem Buch "Auf der Spur des Bösen" beschrieben hat. Überzeugend agieren hier wieder Król und Kunzendorf als ungleiches Duo.

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