Die wohlhabende und leidenschaftliche Sammlerin antiquarischer Bücher Maximiliane Schlösser wird in ihrer Villa tot aufgefunden. Sie scheint wegen des Stichs mit einem Dolch verblutet zu sein. Für die Hauptkommissare Ehrlicher und Kain weist alles auf einen Raubmord hin. Doch Frau Schlössers Cousine und Assistentin Dr. Ursula Hertel geben an, dass in der Villa nichts entwendet wurde. Doch die Kommissare finden unter der Toten eine Farbkopie der verschollenen "Blutschrift". Diese, so erfahren die Kommissare von Professor Berg, dem Chefbibliothekar der Deutschen Bücherei, ist ein etwa tausend Jahre altes Manuskript, das ein Benediktinermönch mit seinem eigenen Blut geschrieben haben soll. Dem alten und äußerst wertvollen Buch sagt man nach, dass es schon immer Tod und Verderben über seinen Besitzer gebracht habe. Die Obduktion ergibt, dass sich Frau Schlösser mit dem Dolch nur verletzte und durch Schläge auf den Kopf getötet wurde. Die Kommissare gehen davon aus, dass Lösung des Falls mit der begehrten "Blutschrift" zusammenhängt ...

Gute Krimikost von Regie-Routinier Hajo Gies ("Tatort - Kuscheltiere", "Tatort - Der Fall Schimanski", "Schimanski - Rattennest") um das Leipziger Ermittlerduo Peter Sodann und Bernd Michael Lade. Deren Popularität wurde in der Sachsenmetropole so groß, dass die beiden sogar zu Ehrenbürgern ernannt wurden.

Foto: MDR/Hardy Spitz