Es winken bessere Zeiten, denn Privatdetektiv Wilsberg hat einen erfreulich lukrativen Auftrag erhalten: Die schicke Geschäftsfrau Juliane Kuhn sorgt sich um ihren alten Vater, den Textilfabrikanten Kuhn, der sich angeblich in letzter Zeit merkwürdig reserviert und kaltschnäuzig verhält. Ihr großzügiger Vorauszahlungsscheck hat Wilsberg schnell überzeugt: Das bisschen harmlose Schnüffelei übernimmt er doch gerne! Jetzt muss er nur noch Alex davon überzeugen, im Bücherantiquariat einzuspringen, und schon kann die Bespitzelung losgehen.

Bereist seit 1997 ermittelt Leonard Lansink als Privatdetektiv Georg Wilsberg in Münster - und ein Ende ist nicht abzusehen. Während die ersten Folgen wie "In aller Freundschaft" durchweg zu überzeugen wussten, machen sich bei jüngeren Produktionen wie "Wilsberg - Unter Anklage" jedoch langsam konzeptionelle Ermüdungserscheinungen breit. TV-Routinier Manfred Stelzer ("Irren ist sexy", "Die Sterneköchin") gelang mit "Tod einer Hostess" jedoch eine spannende Folge der beliebten Reihe, die er nach dem Drehbuch von Ulli Stephan ("Vor Sonnenuntergang", "Vorübergehend verstorben") inszenierte.