Mit einer Hunde-Tätowierung im Nacken und Einstichwunden im Rücken wird der Privatdetektiv Peter Mang halbnackt in einer Baugrube gefunden. Ist er das Opfer seiner geheimen Ermittlungen geworden? Die Spur führt Kommissar Thiel zur Villa der Industriellenfamilie Rummel. In der Ehe von Sabine und Markus Rummel scheint es trotz der sauberen Fassade offensichtlich zu bröckeln: Schließlich zeigen die von dem Detektiv aufgenommenen Fotos, dass den Werkschef und seine neue Assistentin Christine Schauer mehr verbindet als nur ein Arbeitsverhältnis. Beauftragt wurde der Privatdetektiv von Alfred Wesskamp. Der ehemalige Werksmitarbeiter ist ein älterer Freund des Hauses Rummel. Wesskamp verrät Kommissar Thiel auch, dass die Firma unter der Führung von Markus Rummel wirtschaftlich jüngst in eine Schieflage geraten ist. Derweil ermittelt Prof. Boerne wieder mal auf eigene Faust. Dass ihm der ermordete Privatdetektiv zum Verwechseln ähnlich sah, lässt den Rechtmediziner nicht los...

Dies ist nach "Tatort - Der doppelte Lott" und "Tatort - Ruhe sanft" der mittlerweile dritte Fall, den Regisseur Manfred Stelzer mit dem Münsteraner Duo Liefers/Prahl inszenierte. Für das Drehbuch zeichnete wie in den beiden Fällen zuvor das Autorenduo Stefan Cantz und Jan Hinter verantwortlich. Allerdings fiel dieser Fall weniger lustig als die zurückliegenden aus, vielmehr steht der Kriminalfall und die Vergangenheit von Professor Boerne im Vordergrund. Interessant ist dies allemal. Zwei Jahre später drehte Stelzer mit Liefers und Prahl auch den Fall "Tatort - Spargelzeit".

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