Der ambitionierte Schnulzen-Komponist Mimi Nachtigal trifft zufällig auf Venus Morgenstern, die von einer Karriere als Sängerin träumt. Die beiden verlieben sich nicht nur, sondern ergänzen sich auch beruflich. Venus wird als Schnulzensängerin zum Star. Doch in der Beziehung kriselt es mehr und mehr. Erst als sich die beiden trennen, merken sie, das sie einander brauchen. Als Mimi Selbstmord begeht und vom hermaphroditen Götterboten Hermes in die Unterwelt geleitet wird, nimmt Venus wie einst Orpheus die beschwerliche Reise in die Unterwelt in Kauf, um ihren Geliebten wieder zu sich zu holen...

Was bei der albernen Namensgebung anfängt hört mit dem Selbstmord der Hauptfigur noch lange nicht auf: Schmalz as Schmalz can. War Helmut Dietl bei "Kir Royal" und "Schtonk" noch witzig, begann mit "Rossini - Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" der Weg in alberne Niederung des Showbiz, der mit "Late Show" fortgeführt wurde und seinen bisherigen Tiefpunkt nun in diesem triefenden und mitunter recht peinlichen Schund erreicht hat. Lediglich die beiden Hauptdarsteller können einige Pluspunkte sammeln, aber die Geschichte dennoch nicht retten.

Foto: Constantin