Hauptkommissarin Eva Saalfeld fährt ihren Neffen Lukas zum Flugplatz, auf dem eine Flugschau stattfinden soll. Während seine Klassenkameraden bereits auf einer Hüpfburg toben, kommen er und Eva auf dem Parkplatz an - und sehen Rauch vom Festplatz aufsteigen, der direkt neben der Startbahn liegt. Der Pilot Thomas Arendt ist beim Startversuch mit seiner Maschine in die Zuschauermenge gerast. Manche haben sich retten können, einige sind verletzt, doch in der zerfetzten Hüpfburg liegt Emil, Lukas bester Freund. Emils Vater, Christian Peintner, steht fassungslos neben Eva, die Erste Hilfe leistet und ihre Kollegen per Handy informiert. Als der Junge wenig später an den Folgen seiner Verletzungen stirbt, ist Eva überzeugt, dass es sich hier nicht um einen Unfall, sondern um fahrlässige Tötung handelt, und der Schuldige durch die Mordkommission ermittelt werden muss ...

"Tatort"-Routinier Torsten C. Fischer, der in der Vergangenheit besonders mit seinen Kölner Fällen ("Tatort - Rabenherz", "Tatort - Nachtgeflüster", Tatort - Minenspiel") auf sich aufmerksam machte, drehte hier seinen ersten Fall mit dem Leipziger Ermittler-Duo. Doch leider kommt dieser Krimi nach dem Drehbuch von André Georgi ("Tatort - Der glückliche Tod", "Bella Block - ... denn sie wissen nicht, was sie tun") einfach zu unrealistisch daher, um überzeugen zu können.

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