Ein Todesfall erschüttert die Berliner Kunstszene: Hanns Helge, ein Künstler von Weltrang, ist in seiner Kunst-Installation von herabstürzenden Panzerglasplatten erschlagen worden. Die Frage Selbstmord oder Mord gestaltet sich kompliziert, es könnte auch ein Unfall gewesen sein. Obwohl von dem jungen Künstler indirekt angekündigt - der Tod als wahre Vollendung des Werkes - gibt es einige Menschen, deren Profit am Tod des Künstlers im zweistelligen Millionenbereich liegt, besonders seine Galeristin Oona von Wilm und ein privater Sammler ...

Gerade noch überzeugte Dominic Raacke als "Dr. Wu" in der Komödie "Der Doc und die Hexe", schlüpfte er unter der Regie von Christine Hartmann erneut in seine Paraderolle als Berliner Ermittler Till Ritter an der Seite seines Dauerpartners Boris Aljinovic als Hauptkommissar Felix Stark. Dieses Mal müssen sie nicht nur in der schwer angesagten und ihnen kaum zugänglichen Kunstszene der Hauptstadt ermitteln, vielmehr wird Ritter von einem persönlichen Schicksalsschlag heimgesucht, der ihn erheblich von seinem Dienstauftrag ablenkt. "Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen" ist nach "Tatort - Todesbrücke" und "Tatort - Dornröschens Rache" bereits der dritte "Tatort", den Regisseurin Hartmann mit Raacke und Aljinovic in Szene setzte - dieses Mal nach einer reichlich schwermütigen Vorlage von Beate Langmaack ("Alles Liebe", "Neger, Neger, Schornsteinfeger"), die zwar vieles anreißt, aber wenig vertieft.

Foto: RBB/Hans-Joachim Pfeiffer